Über mich

Technik, Entwicklung, Wissenschaft und die Dinge dazwischen.

Wer ich bin

Ich bin wahrscheinlich Ingenieur durch und durch – nicht nur beruflich, sondern auch im Privaten. Ich denke gerne faktenbasiert, möchte verstehen, wie Dinge funktionieren, und lerne ständig Neues, solange ich darin eine gewisse Logik erkennen kann. Ehrlichkeit ist mir dabei besonders wichtig; mit einer unbequemen Wahrheit kann ich wesentlich besser umgehen als mit einer Lüge. Gleichzeitig fällt es mir schwer, Nein zu sagen, wenn jemand meine Hilfe braucht, und wenn ich das Gefühl habe, dass jemand unfair behandelt wird, stehe ich eher auf der Seite des Schwächeren.

Im Umgang mit anderen bin ich nicht immer besonders geschickt. Soziale Situationen fallen mir teilweise schwer, und meine emotionale Intelligenz hält nicht unbedingt mit meinem technischen Verständnis Schritt. Dazu kommt eine etwas eigenartige Mischung aus Selbstzweifeln und Imposter-Syndrom auf der einen und Momenten, in denen ich arrogant oder überheblich wirken kann, auf der anderen Seite. Ein gewisser Hang zum Sarkasmus macht das vermutlich nicht immer besser. Ich kann also durchaus meine Ecken und Kanten haben – und bin mir zumindest einiger davon bewusst.

Ausgleich finde ich vor allem draußen. Ich mag die Stille am Meer genauso wie die Ruhe in den Bergen und bin lieber mit dem Fahrrad unterwegs als mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Natur- und besonders Makrofotografie gehören ebenso zu meinen Interessen wie Elektronik und Mikrocontroller. Auch handwerklich probiere ich gerne Dinge aus – mit durchaus wechselndem Erfolg. Sagen wir es so: Solange das Ergebnis nicht davon abhängt, mit Säge oder Feile eine wirklich gerade Linie hinzubekommen, stehen die Chancen ganz gut.

Beruflicher Hintergrund

Mein beruflicher Werdegang lässt sich entweder als acht Jobs in 24 Jahren beschreiben, oder etwas treffender als eine ausgeprägte Abneigung gegen fachlichen Stillstand. Wenn ich das Gefühl bekomme, dass es nichts Neues mehr zu lernen, zu verstehen oder zu lösen gibt, wächst bei mir irgendwann die Neugier auf die nächste Herausforderung.

Angefangen habe ich als Testingenieur in der HF-Technik bei einem Mobiltelefonhersteller. Danach zog es mich in die Hardwareentwicklung, die mich seitdem durch einen großen Teil meines Berufslebens begleitet. Dabei ging es unter anderem um Embedded Systems, Sensorik, Messtechnik, Kryptographie und Automotive. Eine besonders intensive Station waren sechs Jahre in der Forschung im Bereich Messtechnik, die ich mit der Promotion zum Dr.-Ing. abgeschlossen habe. Gemeinsam war diesen unterschiedlichen Bereichen für mich immer der Reiz, mich in neue Technologien und Problemstellungen einzuarbeiten und die Dinge nicht nur anzuwenden, sondern möglichst auch zu verstehen.

Nach vielen Jahren in der Entwicklung wollte ich schließlich auch die andere Seite kennenlernen und wechselte für vier Jahre in die Rolle des Product Owners im Bereich Messtechnik. Das hat meinen Blick auf Produktentwicklung deutlich erweitert – gleichzeitig habe ich dabei festgestellt, dass meine eigentliche Leidenschaft nach wie vor sehr nah an der Technik liegt. Deshalb bin ich heute wieder dort angekommen, wo ich mich am wohlsten fühle: in der Hardwareentwicklung von Embedded Systems und Messtechnik. Nach 24 Berufsjahren reizt mich dabei noch immer dasselbe wie am Anfang: ein technisches Problem, das ich noch nicht verstanden habe.

Wie ich arbeite

Entwickeln, ausprobieren, messen, verbessern, dokumentieren.

Abseits der Arbeit

Fotografie, Mountainbike, Fahrradumbauten, Technik allgemein.

Diese Website

Warum ich Projekte dokumentiere und was ich hier zeigen möchte.